Wissenswertes

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Geschichtliches

Es wird angenommen, daß der Spargel aus Vorderasien stammt und sich über den Mittelmeerraum aus nach Europa ausbreitete. Die Griechen nutzten ihn vor über zweitausend Jahren als Arzneipflanze, denn sie kannten schon dessen harntreibende Wirkung.
Wahrscheinlich wurde der Spargel von den Römern nach Deutschland eingeführt, wo er wohl zuerst auch hierzulande vornehmlich als Arzneimittel angepflanzt wurde.
Erst Anfang des 17. Jahrhunderts entstanden die ersten Anbaugebiete, die zum Teil noch heute Bedeutung haben.
Zu jener Zeit wurde der Spargel noch als Grün- spargel angebaut, der weiße Spargel setzte sich in Deutschland erst im 19. Jahrhundert allgemein durch.

Inhaltsstoffe

Der Spargel ( lat. asparagus officinalis ) auch "Königliches Gemüse" genannt, gehört zu den angenehmsten Frühlingsgemüsen überhaupt. Der Genuß ist nicht nur wohlschmeckend, sondern auch sehr gesund. Mit ca. 500 g Spargel kann man den  Tagesbedarf an Vitamin C decken. Außer diesem Vitamin enthält der Spargel Provitamin A ( Karotin ), Vitamin B1 und B2, Niadin, Calcium, Phosphor und Kalium und ist deshalb besonders geeignet für zucker- kranke Genießer. Zusätzlich im Spargel enthaltene Wirksoffe wie Asparagin- und Saponinsäure regen die Nierentätigkeit an und wirken entschlackend.

Die richtige Zubereitung

Den Spargel unter fließendem Wasser waschen und abtropfen lassen. Die Spargelstangen mit einem Schälmesser oder Spargelschäler schälen. Unterhalb der Köpfchen beginnen und zum Ende hin etwas dicker schälen. Bei grünem Spargel nur das untere Drittel schälen. Die harten Stielenden abschneiden und mit den Schalen für Suppe oder Fond auskochen. Die Spargelstangen mit Küchengarn zu Bündeln von 8 bis 10 Stangen zusammenbinden. So kann der Spargel leicht aus dem Sud gehoben werden. In einem länglichen Topf Wasser mit Salz, einem TL Zucker und einem Stückchen Butter zum Kochen bringen. Die Spargelbündel hineinlegen und vom Wasser bedeckt zugedeckt garen. Weißer Spargel benötigt 15-20 Min., grüner Spargel 10-15 Min. Spargel kann auch senkrecht stehend in einem hohen Spargeltopf gegart werden. Die Spitzen dürfen nicht mit Wasser bedeckt sein, sie garen im Dampf.

Kauf und Aufbewahrung

Zu erkennen gibt sich frischer Spargel an folgenden Merkmalen:

  • Eine glänzende Schale und eine knackig-saftige Konsistenz
  • Geschlossene weiße, manchmal auch zart blaurötliche Köpfe
  • Prall-saftige Schnittstellen


Müssen frische Spargelstangen für einige Tage aufbewahrt werden, dann empfiehlt es sich, die Stangen ungeschält in ein feuchtes Tuch zu wickeln und sie im Gemüsefach des Kühlschranks aufzubewahren. So hält sich Spargel bis zu vier Tagen frisch.

Die Spargelsaison dauert in Deutschland von Mitte April bis Ende Juni. Um den Genuß noch etwas auszudehnen, hilft nur noch das Einfrieren. Vier bis sechs Monate hält sich tiefgefrorener Spargel ohne größere Qualitätsverluste.
Zum Einfrieren wäscht man die Stangen, trocknet sie, schält den Spargel und schneidet die Enden weg. so vorbereitet verpackt man den Spargel am besten in Folienbeutel und friert ihn unblanchiert ein. Tiefgefrorenen Spargel gart man am besten, indem man ihn unaufgetaut in den kochenden Sud gibt.

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